Wer keine Visionen hat, muss zum Arzt!

August 2014

Gedanken-Spiele zum visionären Denken

Kennen Sie das? Sie stecken in ihrer Arbeit fest, kommen nicht mehr weiter: „das durchschaue ich nicht“, „mir fehlt der Durchblick“, „ich habe den Überblick verloren“, „ich blicke einfach nicht mehr durch“, mir „fehlt die Perspektive“. Sieht man so „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr“, verliert man sich in der Welt des Materiellen, der Formen. Die - zu Beginn so verlockende - Vielfalt an Möglichkeiten, Gelegenheiten und Chancen wird zum Gefängnis; der Tunnel-blick zum Tür-wächter. 

Was hat das mit visionärem Denken zu tun?

„Vision“ kommt vom Wortursprung von lat. „videre“ (dt. „sehen“). Ein Visionär ist also ein „Seher“, ein „Seher der Zukunft“, kein „Träumer“ und auch kein Spinner. Und „sehen“ hat zunächst und ursprünglich einmal mit „wahr-nehmen“ zu tun. Ein Visionär ist also niemand, der still in seinem Zimmer sitzt und vor sich hin Ideen spinnt, die ohne Verbindung zur Gegenwart sind. Das wäre Weltflucht (Sublimationsphantasien eines Phantasten). Ein Visionär hingegen geht nicht mit Scheuklappen durch die Welt - er sieht Möglichkeiten aufgrund seiner wachen, kritischen Sicht der aktuellen Realität. Er sieht mögliche Formen (und Inhalte) der Zukunft durch die gründliche Wahrnehmung der Gegenwart. 

Was sind also die Säulen von visionärem Denken? 

* Achtsamkeit, um Situationen erfassen zu können

* Querdenken, um Möglichkeiten sehen zu können

* Mut, um Ideen gebären und wachsen lassen zu können

Wer muss nun wirklich zum Arzt: jemand, der Visionen hat - so der Ausspruch eines österreichischen Bundeskanzlers - oder doch eher derjenige, der keine Visionen mehr hat?

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